Neues Hobby? Skilanglauf – ein erster Versuch

 

„So und jetzt fahren wir hier den Hang runter“, sagt der Skilanglauflehrer ermutigend zu seinen Schützlingen. Alles klar, also den Popo etwas runter, leicht in die Knie gehen, Pflug machen und runter den Hang. Es ist geschafft. Das war eine Herausforderung bei meinem Schnupperkurs fürs Langlaufen. Meine ersten Eindrücke über diese Wintersportart schildere ich Euch hier.

Weshalb Skilanglauf? Mit meiner Mama bin ich ab und zu als Kind gefahren. Also war es nicht komplett neu für mich auf den schmalen Brettern zu stehen. Ich empfinde Skilanglauf als verhältnismäßig unkomplizierte Sportart: 1. Einfach die Laufklamotten anziehen. 2. Skier, Stöcke und Schuhe gibt es preisgünstig auszuleihen, je nach Region zehn bis 20 Euro für einen Tag. 3. In circa einer Stunde bin ich im Bayerischen Wald. 4. Brauche keine Liftkarte. 5. Es ist ideal fürs Grundlagentraining.

Macht einfach glücklich: Sport im Woid.

Also war es an der Zeit in diesem Winter einen Kurs im klassischen Skilanglauf zu machen. Dafür ging es noch Bodenmais zu einer Skischule und von dort aus in einem Kleinbus mit der Gruppe zusammen zum Bretterschachten. Hier gibt es sehr gute Chancen auf Schnee und viele Strecken mit unterschiedlichen Längen und Leistungsniveaus. Also da ist für alle Läufer etwas dabei und Höhenmeter werden auch stets gesammelt. Für uns Anfänger ging es auf die Übungsloipe um die Grundtechniken fürs bergauf und bergab fahren zu üben.

Weshalb einen Kurs machen? Hand aufs Herz, wie oft begann ein neues Hobby bei Euch schon mit Geldausgaben? Ich wollte das umgehen, also Ausrüstung ausleihen. Am besten gleich kombiniert mit einem Kurs um den Umgang mit dem Material zu lernen und meine sehr sporadischen Kenntnisse aus der Kindheit aufzufrischen. Und wenn ich weiß wie ich beispielsweise den Berg technisch effektiv hochkomme, dann macht es auch mehr Spaß. Zudem will ich vermeiden, dass sich Fehler in der Technik einschleichen. Zum Beispiel lieber gleich lernen, immer schön nach vorne beugen und nicht nach hinten fallen lassen. Und wenn man mal auf dem Po landet, dann zuerst auf die Knie und dann aufstehen. Auch Aufstehen will gelernt sein bzw. muss man eigentlich nur wissen worauf es ankommt. Also für mich waren die zwei Stunden gut investiert. Jetzt heißt es: Entweder selber üben, oder Aufbaukurs. Eine Kombination aus beiden fände ich am besten.

So viele Strecken gibt es zu erkunden.

Fazit: Ich will Schnee. Ich will wieder Skier unter den Füßen haben. Die ersten Stunden haben mir viel Freude bereitet. Und es ist zum Laufen einfach eine schöne Abwechslung und für mich ideal um im Winter Zeit in der Natur zu verbringen. Aktuell möchte ich gerne beim klassischen Skilanglauf bleiben und, wenn ich mich damit mal sicherer fühle, gerne Skating ausprobieren.

Also, öfters was Neues ausprobieren!

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.