13 Kilometer lang und 850 Höhenmeter sind die Zahlen zu der ersten Wander-/Trailtour in dieser Saison. Von Marquartstein am Wanderparkplatz über die Agergeschwendalm ging es rauf zum Hochgernhaus. Gerne wäre ich danach noch bis zum Gipfel, aber nach 600 Metern hinter der Hütte war Schluss. Schnee. Viel Schnee. Ich komme wieder. Es war so schön! Bilder. Tipps. Liebe zum Trailrunning. …

Ausgangspunkt der Tour war ein großer Wanderparkplatz hinter der Burg von Marquartstein. Nach einem kurzen Weg im Wald, ging es auf eine Forststraße. Eher steil statt flach war die gesamte Tour. Deshalb ging es nach oben auch zackig und so, dass die Beinchen brannten. Gelaufen wurde nicht und meinem Empfinden nach ist das in absehbarer Zeit bei mir nicht drinnen. Beziehungsweise schätze ich, dass solche Abschnitte selbst bei Wettkämpfen von Hobbysportlern nicht gelaufen werden. Aber das will ich in diesem Jahr noch herausfinden: Welche Abschnitte sind läuferisch in welchem Tempo machbar.

Der Weg ist bestens ausgeschildert.

Der Weg ist bestens ausgeschildert. Die Zeiten sind eher ein grober Orientierungspunkt und stimmen nur, wenn man gemütlich hochgeht. Wichtig ist meinem Eindruck nach, dass man sich vorher einen Ausgangspunkt bzw. Parkplatz raussucht. Danach reicht es sich an die Schilder zu halten.

 

dusiges Chiemgau

Leider konnte man bei dem diesigen Wetter nicht weit in die Ferne blicken.

 

 

Enzianhütte

Kurze Abschnitte waren schneebedeckt. So wie hier bei der Enzian-Hütte (1400m). 61 Meter höher liegt das Hochgernhaus.

 

An dieser Stelle war Schluss. Zu viel Schnee und die falsche Ausrüstung dabei.

Auf dem Weg nach unten gab es in der Agerschwendalm eine Stärkung bevor die letzten knapp 4km nach unten gelaufen wurden. Zwei Mal drehte ich auch noch um damit ich wieder kurz hochlaufen konnte. Training eben.

Schotterweg

Ballern. Das war so toll. Hier einfach zwei Kilometer so schnell es möglich war nach unten zu laufen. Die Beine mussten es nur herhalten. Dafür gab es irritierte Blicke, der Wanderer, die auf dem Weg nach oben waren. Meine Beine hat es auch irritiert, denn sie danken es mit einem herrlichen Muskelkater in den Oberschenkeln.

Fazit

Es war wunderschön. Ich liebe die Berge, den Wald. In dieser Umgebung bin ich auch viel eher bereit an meine Leistungsgrenzen zu gehen. Ich fand es toll zu spüren, dass mein Körper anderer Muskeln beansprucht. Und am tollsten: Die ganz von selbst entstehende Konzentration auf den Weg. Die Gedanken sind nur im Moment und bei der Frage „wo setze ich als nächstes meinen Fuß hin“.

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