Anziehen: Kurze Hose + T-Shirt. Genügend Trinken vor und nach langen Läufen. Scheiß Idee: Tempolauf am Tag nach einem Intervalltraining. Das habe ich im März gelernt. Gelaufen bin ich circa 155km, krankheitsbedingt musste ich eine Woche lang pausieren, die längste Strecke betrug 19km und bei der schnellsten Einheit lief ich die 6km mit einem Schnitt von 4:40min/km.

Nachdem ich in den vergangenen Monaten nur selten lange und langsam gelaufen bin, war mir leider nicht mehr bewusst wie wichtig es ist, vor und nach so einer Einheit genügend zu trinken – am besten Wasser. Die Quittung bestand aus Kopfschmerzen und schlechter Laune für den restlichen Tag. Ich hatte das Gefühl, dass ich das Versäumte an Flüssigkeit gar nicht mehr nachholen konnte. Mich mein Körper dafür leiden lies.

weniger anziehen, oder schneller laufen

Neu lernen muss ich nun auch wieder, was man bei wärmeren Wetter anzieht: Weniger und kurz. Lehrgeld durfte ich bereits bezahlen, als ich bei zwei Läufen noch eine lange Hose trug samt Langarmshirt und einer dünnen ärmellosen Weste. Als Dank gab es einen knallroten Kopf. Peinlich. Vom Tempo kam die gut durchblutete Haut nicht. In Zukunft wärmt mich entweder die Sonne, oder ich muss eben schneller laufen damit mir warm wird.

Nicht so toll ist es sich einzubilden: Heute will ich schnell laufen. Und das einen Tag nach einem Intervalltraining. Ja, die Beine hatten den Vortag in Erinnerungen und wollten nicht so recht. Der Kopf verstand auch nicht, woher die nur wenige Minuten dauernde Motivation kam eine Runde zu ballern. Das führte zu einem mäßig schnellen Lauf. Geil war es dennoch, weil die Sonne schien und es der erste Lauf mit 3/4-Hose und T-Shirt war. Ach ja, davor und danach habe ich natürlich auch genügend getrunken. Habe ja etwas dazu gelernt.

Ziele für April

Im April möchte ich in die Nähe von 200 Laufkilometern kommen. Für mehr Motivation werden alle Beiträge auf Instagram mit #aprl16challenge markiert. Hinter diesem Hashtag steht zum Beispiel Cindy. Sie ist eine Meisterin, wenn es um Motivation geht und schrieb darüber auch auf ihren Blog.

Außerdem stehen für mich die ersten zwei Wettkämpfe in diesem Jahr an: Einmal 5,8km und dann 10km. Mal sehen, ob es mir gelingt in die Nähe einer Pace von 4:30min/km zu kommen.

4 comments

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  1. Cindy

    Tolle Zusammenfassung. Bezüglich der Frage was ziehe ich an, da mache ich selber auch immer wieder den Fehler zuviel anzuziehen. Aber hatte mal den Tipp bekommen, ca 10 Grad weniger, d.h. bei 20 Grad, anziehen wie bei 10 Grad usw. Bin gespannt wie dein April verläuft. LG Cindy

    1. Fahnie

      Danke. Ich freue mich auch auf den gemeinsamen sportlichen April.

  2. Stephan Goldmann

    Ich ziehe mich immer so an, dass es mir eher zu kühl ist, so lange ich nicht losgelegt habe. Meist passt es dann, wenn ich zwei Minuten gelaufen bin. Außerdem bin ich ein großer Freund des Zwiebelschalenprinzips. Ich kann schnell was ausziehen, oft nehme ich Armlinge statt eines langen Shrits oder einen Buff statt einer Mütze.

    1. Fahnie

      Danke für die Tipps. Ich sollte das konsequenter umsetzen, besonders das Frieren am Anfang hinzunehmen.

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