Den Auftakt meiner neuen Rubrik „5 Fragen an“ macht Melly Glückskecks. Die sehr sympathische YouTuberin lebt seit vielen Jahren vegan, läuft, macht Triathlon und hat folgende 5 Fragen über ihren Weg zum Veganismus, ihr „vegan-“ Tattoo und Sport beantwortet.

+ 26 Jahre + lebt in Berlin + Studentin + YouTube-Kanal

 
Wie bist Du dazu gekommen vegan zu leben? 
Nach 9 Jahren als Vegetarierin habe ich es damals als Versuch gesehen. Ich habe mich gefragt, ob ich denn vegan leben könnte. Ehrlich gesagt waren es am Anfang egoistische Gründe und ich wollte es einfach ausprobieren. Ich habe auf einem Festival einen veganen Döner gegessen und fand diesen sehr lecker. Also ging ich in den Bioladen, habe mich im Internet belesen und mir Wissen über das Thema Veganismus angeeignet. Innerhalb einer Woche habe ich alle tierischen Produkte verschenkt und lebe seit dem vegan. Es war ein Prozess, aber die Entscheidung war plötzlich da und ich habe es nie bereut.
Ein klares Statement: Der Schriftzug "vegan" tätowiert. Bild: Melly Glückskecks.

Ein klares Statement: Der Schriftzug „vegan“ tätowiert. (Bild: Melly Glückskecks.)

Was bedeutet Dir Dein Tattoo „vegan“ am linken Handgelenk? 
Nachdem ich zwei Jahre lang vegan lebte, habe ich mich für mein Tattoo entschieden. Ich wollte meine Lebensweise auch nach außen hin sichtbar machen. Für mich ist klar, dass ich nicht mehr anders essen und leben möchte. Es wurde ein Teil von mir. Am Anfang kannte ich keinen einzigen Veganer, heute besteht mein Freundeskreis aus lauter Veganern. Das Tattoo ist ein Versprechen, ein Bild für meinen Lebensstil und unterstreicht meine Entscheidung.
intensives Training
zahlt sich aus
Du hast bereits einen Marathon und im Triathlon eine Olympische Distanz gemacht. Was war Dein schönstes sportliches Erlebnis?
Es gab sehr viele schöne Momente. Ungeschlagen bleibt auf jeden Fall der Marathon in Berlin 2015. Das Gefühl, wenn an DEM Tag alles stimmt, sich alles Training bezahlt gemacht hat und man 42 Kilometer läuft. Ich fühlte mich so glücklich, auch wenn es zwischendrin hart war. Ich habe noch nie bei einem Wettkampf so viel gegrinst wie beim Marathon. Es war unglaublich.
Es gibt noch weitere Highlights: Der erste Wettkampf mit meinem Freund, als er vergangen Jahr mein Pacemaker war und mir zur Bestzeit geholfen hat. Der Hamburg Triathlon 2014, auf den ich wochenlang hart und intensiv trainiert habe und überglücklich im Ziel ankam. Aber auch viele harte Wettkämpfe, die Blut, Schweiß und Tränen gekostet haben. Man lernt in jedem Wettkampf etwas über sich selbst.
Man sieht Melly an, dass am Tag des Berlin Marathons 2015 alles stimmte. (Foto: Melly Glückskecks)

Man sieht Melly an, dass am Tag des Berlin Marathons 2015 alles stimmte. (Foto: Melly Glückskecks)

Wie gelingt es Dir trotz Rückschlägen wie Verletzungen die Freude am Sport nicht zu verlieren?
Ich hatte mit dem Knie bereits Probleme und musste meinen ersten Marathon abbrechen. Aktuell macht der Wadenmuskel immer wieder Ärger. Ich versuche mich dann aufs positive zu konzentrieren. Das Gefühl beim Laufen, wenn man denkt man kann fliegen. Warum ich eigentlich laufe. Es hilft mir, zu mir selbst zurück zu finden, ausgeglichen zu sein und bringt mir sehr viel Freude. Daran denke ich und versuche alles dafür zu tun, dass mein Körper sich erholen kann. Wichtig ist auch, dem Körper zuzuhören und auf die Signale zu hören. Jede Verletzung bringt einen näher ins Gespräch mit seinem Körper und dessen Bedürfnisse.

Ein Traum:
selbstnachwachsende Schokolade

Welche drei Lebensmittel würdest Du auf eine einsame Insel mitnehmen?
Eine selbstnachwachsende Schokoadentafel, Bananen und Pizza.

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